Between the Lines
Der markante Zick-Zack-Bau des New Yorker Architekten Daniel Libeskind zählt zu den bekanntesten Bauwerken Berlins. Anlässlich seines 25. Jubiläums widmet das Jüdische Museum Berlin dem Gebäude und seiner Entstehungszeit eine Ausstellung.
Im Sommer 1989 gewann Daniel Libeskind den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des damaligen Berlin Museums. Sein Entwurf ging weit über die ursprüngliche Bauaufgabe hinaus: Er verband Architektur und Berliner Geschichte auf neuartige Weise und prägte die öffentliche Auseinandersetzung um Erinnerung, Gedenken und Gedächtnis in Deutschland nachhaltig.
Anhand von Zeichnungen und Modellen dokumentiert die Ausstellung, wie zur Zeit der Wende einer der einflussreichsten Museumsbauten der Gegenwart entstanden ist. Die Sammlungsschau zeigt, wie Libeskinds Entwurf noch heute die Diskussion um den Begriff der Erinnerungskultur beeinflusst.
