Werkausstellung
Die Ausstellung in der Galerie lädt die Besuchenden ein, sich voll und ganz in den „Kosmos Architektur“ des in Bonn arbeitenden und in Aachen lehrenden Architekten und Professors Uwe Schröder zu vertiefen. Von Beginn an ist die praktische Arbeit Schröders als Architekt von Theoriebildung geprägt. Die beiden Säulen Theorie und Praxis werden ab dem Jahr 2000 durch eine dritte ergänzt: die Lehre. In einer steten Wechselwirkung beeinflussen sich diese drei Ebenen seitdem und führen zu einem sich konstant vertiefenden Verständnis architektonischer Grundbedingtheiten.
Mit seiner klaren Haltung prägt Schröder so seit mehr als drei Jahrzehnten die Debatte zu grundlegenden Themen der Architektur: Topologie und Typologie, Raum und Ästhetik. Die Schau in der Galerie bildet das ab und trägt publizierte Bücher, Fotografien gebauter Architekturen, Abbildungen projektierter Entwürfe, Collagen und Modelle zusammen. Utopisches und Konkretes, Theoretisches und Praktisches amalgamiert die Ausstellung zu einem Großen und Ganzen. Dabei wird der Ausstellungsort selbst zum begehbaren Ausstellungsobjekt, einem Raum für Räume – ist das Galeriehaus doch bis 2014 nach Plänen des Architekten realisiert worden. So ergibt sich ein faszinierendes Bild der wechselseitigen Beeinflussungen der sonst so oft voneinander getrennten Disziplinen Bauen, Denken und Lehren.
Eröffnung: 23.1.2026, 14 Uhr
Redner*innen: Jasper Cepl, Gisela Clement, Andreas Hild, David Kasparek, Franziska Kramer Uwe Schröder
