KUNST für ANGELN e.V. Wittkiel
Ziel des „Kunst für Angeln e.V.“ ist es, einen neuen Kulturstandort zu schaffen und die Bedeutung von Kunst und ihrer Rezeption für eine demokratische Gesellschaft zu betonen. Dabei richtet sich das Angebot deutschlandweit und international an Zielgruppen aller Altersklassen und legt Wert auf eine methodische Vermittlung, die auf die jeweiligen Ausstellungsbesucher:innen und Workshopteilnehmer:innen zugeschnitten ist. Der Verein kooperiert dazu mit lokalen Bildungsträgern, wendet sich z.B. an Jugendorganisationen und Seniorenheime. Wir wollen gemeinsam mit Künstler*innen und Kurator*innen neue Projekte konzipieren – es geht um Begegnungen, Austausch, Inspiration und das Teilen von Gedanken.
Im gesamten Norden Schleswig-Holsteins gibt es nicht EINE private Sammlung zeitgenössischer Kunst, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Das wurde nun geändert . Die ideale ländlich gelegene Location für die Kunstsammlung wurde nördlich von Kappeln an der Schlei gefunden: Im WITTKIELHOF. Bei dem Wittkielhof handelt es sich um einen typischen Angeliter Dreiseithof, eine für die Halbinsel Angeln im Norden Schleswig-Holsteins kennzeichnende Hofform, die sich im 19. Jahrhundert herausbildete. Die beiden Wirtschaftsgebäude (Stall und Scheune) liegen einander gegenüber, während das vielfach in bürgerlichem Baustil gehaltene Wohnhaus/ Herrenhaus die Rückseite des Hofes bildet. Häufig angebautes Nebengebäude ist die Abnahme (das Altenteil). Eine ehemalige Kornscheune und ein Schweinestall im Herzen von Angeln, wurden 2003 mit viel Liebe zum Detail vom Besitzer und IT-Unternehmer Heinrich Nissen in einen individuellen Veranstaltungsort für diverse Events umgebaut und 2012 aufwendig renoviert.
Eine sogenannte Eventscheune, die für Firmenveranstaltungen, Oldtimertreffen und Hochzeiten genutzt wird. Der Wiederaufbau der vis-a-vis gelegenen Asmus-Petersen-Scheune (benannt nach dem Begründer des Wittkielhofs) wurde vor 5 Jahren fertiggestellt . Das Herrenhaus in der Mitte beherbergt den Firmensitz, Büroräume und die Privatgemächer des Besitzers. Ein herrlich angelegter Park aus dem 19. Jahrhundert rundet das Ensemble ab.Sowohl die Asmus-Petersen-Scheune, die Büroräume, das Treppenhaus und der meetingraum im Herrenhaus als auch der Park werden mit Kunstwerken aus der Sammlung Roosen-Trinks bespielt mittels wechselnder Ausstellungen und steht den Besuchern – nach vorheriger Anmeldung – für geführte Kunstrundgänge zur Verfügung.
