Architecture Exhibitions International

LUCA Luxembourg Center for Architecture

work.live.learn
Les étudiants de la Hochschule Trier exposent des projets d'urbanisme

Jun 22–Jul 21, 2018
© LUCA

Du 22 juin au 21 juillet 2018, le LUCA Luxembourg Center for Architecture accueille une exposition des étudiants en architecture de la Hochschule Trier, présentant des projets urbanistiques pour le terrain Paul Wurth à Hollerich où se situe le LUCA.

Luxembourg expandiert. Der wirtschaftliche Erfolg hat einen, in Europa einzigartigen, Wachstumsprozess in Gange gesetzt. In den nächsten 40 Jahren soll sich die Einwohnerzahl verzehnfachen und auf eine Million anwachsen. Wie kann die Brachfläche des ehemaligen Stahlwerks bestmöglich zur weiteren Entwicklung der Stadt beitragen?

Hollerich ist gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden - geprägt durch das dichte Nebeneinander von Wohnen und Produktion. Die unterschiedliche Körnung von großmaßstäblichen Lager- und Produktionshallen aus industrieller Nutzung und städtischem Wohnen in Blockrandbebauung sind ein charakteristisches Merkmal dieses Stadtteils. Heute befindet sich das Areal im Umbruch - anstelle der rückläufigen industriellen Nutzung haben sich hier Clubs, Second Hand, Rotlichtszene ebenso wie kulturelle Nutzungen angesiedelt, die die Bestandsgebäude neu besetzen.

Das Grundstück liegt unweit des Luxemburger Hauptbahnhofes in fußläufiger Entfernung zum historischen Stadtkern. Die ehemalige industrielle Nutzung des Stahlwerks hat topografische und bauliche Spuren hinterlassen. In einem dieser Gebäude ist heute das LUCA Luxembourg Center for Architecture angesiedelt. Auf der Brache finden sich außerdem provisorische Schulbauten sowie eine dichte Spontanvegetation zu den Gleisen.

Unter der programmatischen Zielsetzung „work.live.learn“ haben Studierende des Bachelor Studiengangs Architektur der Hochschule Trier im 3. Studienjahr städtebauliche Studien für das Grundstück entwickelt. Auf Basis einer Kontextanalyse wurden verschiedene städtebauliche Typologien auf dem Areal getestet. Die Erkenntnisse sind in ein abschließendes Szenario mit der Zielsetzung einer maximalen Verdichtung der Bebauung mit einer optimalen Orientierung (Besonnung, Aussicht, Freiraumbezug) gemündet.