24.2.–24.4.2026

Who has Shaped You?

Loom Ausstellung
Adresse
Mommsenstrasse 64, 10629 Berlin
Öffnungszeiten
Mo, Mi, Do 10–15 Uhr

Wer prägt unsere schöpferische Identität? Haben wir unsere Vorbilder bewusst gewählt oder wurden sie uns vorgegeben? Wie beeinflussen diese Vorbilder unsere Wahrnehmung, unser kreatives Selbstbild und unsere beruflichen Vorstellungen? Wie können wir diese Muster aufbrechen?

Ausgehend von diesen Fragestellungen zielt die Schau auf eine kritische Auseinandersetzung mit den Prägungen und Vorbildern, die uns ganz selbstverständlich begleiten, aber selten hinterfragt werden.

Die schöpferische Identität von Architekt:innen wird während der jahrelangen Ausbildung kultiviert und geformt. Vieles von dem, was uns während dieses Prozesses begleitet, wird durch einen bereits fest etablierten Lehrplan über Generationen stetig weiter reproduziert.

Welche Bedeutung haben diese Prägungen für den öffentlichen Diskurs und für die soziale Gerechtigkeit? LOOM setzt genau hier an: Als Antwort und als Gegenbewegung. Als Raum für Sichtbarkeit, Reflexion und neue Vorbilder.

Das intersektional feministische Kollektiv LOOM an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) gründete sich anlässlich des Women in Architecture Festivals 2025 (WIA25). Inspiriert von der Geschichte der Frauen am Bauhaus, die trotz vermeintlicher Gleichberechtigung nur in der Weberei studieren durften, steht LOOM in Anlehnung an das Konzept des Webstuhls für Zusammenarbeit und das gemeinsame Weben von Ideen.

Im Dialog und generationenübergreifend wollen wir über die Zukunft der Architektur nachdenken und konkrete, inklusive Veränderungen weben.

LOOM macht Repräsentationslücken in der Architektur sichtbar und regt dazu an, die eigenen Vorbilder kritisch zu betrachten, aber auch respektvoll mit ihnen umzugehen. Leitend sind die Ideen von Diversität und Inklusivität sowie der Anspruch, den Blick für ein breiteres Spektrum intersektional-feministischer Perspektiven zu öffnen.

Indem wir Vielfalt im eigenen Umfeld anerkennen und aktiv integrieren, gelingt es Architektur sozialer, kulturell bewusster und öffentlichkeitsgerechter zu gestalten.

Eröffnung: 24.2.2026, 19 Uhr