14.9.–18.9.2016

Hoffnung bauen!

Ein Haus für geflüchtete Waisenkinder im Nord-Irak
Adresse
Christinenstrasse 18-19, 10119 Berlin
Öffnungszeiten
Di-Fr 11–18.30 Uhr, So-Mo 13–17.00 Uhr

Die Ausstellung „Hoffnung bauen!“ zeigt ein Projekt der Solidarität mit dem Volk der Jesiden, das vom so genannten „Islamischen Staat“ noch immer verfolgt und ermordet wird. Im Zentrum der Ausstellung stehen Entwürfe für den Bau eines Schutzhauses im Nord-Irak. Hier soll Kindern, die zu Waisen geworden sind, die Chance auf ein Leben nach dem Überleben gegeben werden. Auf der Grundlage der Ideen, die von Architekturstudierenden der TU Braunschweig entwickelt wurden, soll das Projekt mit Unterstützung staatlicher Institutionen, NGOs und privater Spender realisiert werden. Ausstellung und Diskussion informieren über die besonderen Bedingungen des Entwurfsprozesses und über die Geschichte des Projektes, das auf den solidarischen Impuls junger, in Deutschland lebender Jesiden zurückgeht. Kommunikationsmedien, erarbeitet von Studierenden der UdK Berlin, helfen für das Projekt zu werben, um das Netzwerk der Förderer weiter wachsen zu lassen.

Die Gesprächsrunde zur Eröffnung thematisiert die Bedingungen für die Realisierung des Waisenhauses im Nord-Irak. Das beinhaltet zum einen, den Bedürfnissen der Geflüchteten gerecht zu werden und die Frage, was Architektur dazu beitragen kann. Zudem sollen auch die Möglichkeiten diskutiert werden, wie sich Netzwerke wie "Mala Heviya" in Deutschland engagieren können.

„Hevi“ bedeutet Hoffnung auf Kurdisch. Und „Mala Heviya“ ist das Haus der Hoffnung. Die Veranstaltung ist auch ein Aufruf und eine Bitte, Teil der Bemühungen zu werden, das Haus der Hoffnung schon bald zu realisieren!