2.4.–18.7.2026

Latinitudes

Eine Sammlung lateinamerikanischer moderner Architektur
Adresse
4 West Burton Place, Chicago IL 60610
Öffnungszeiten
Mi–Sa 11–18 Uhr

„Latinitudes“ wird erstmals in den Vereinigten Staaten präsentiert und ist eine fotografische Bestandsaufnahme der modernen Architektur in zwölf lateinamerikanischen Städten: Buenos Aires (Argentinien), Bogotá (Kolumbien), Caracas (Venezuela), Guatemala-Stadt (Guatemala), Havanna (Kuba), Lima (Peru), Mexiko-Stadt (Mexiko), Montevideo (Uruguay), Quito (Ecuador), San José (Costa Rica), Santiago (Chile) und São Paulo (Brasilien). Mit mehr als 100 Fotografien des brasilianischen Fotografen Leonardo Finotti, kuratiert von der brasilianischen Architektin Michelle Jean de Castro präsentiert die Ausstellung moderne Architektur in ganz Lateinamerika aus einer neuen Perspektive. In Chicago, einer Stadt, die für moderne architektonische Experimente von grundlegender Bedeutung ist, lädt die Ausstellung die Besucher dazu ein, darüber nachzudenken, wie moderne Architektur parallel in ganz Lateinamerika und auf dem gesamten amerikanischen Kontinent entstand.

Durch die Kombination der Wörter „latitudes“ und „Latin“ bietet Latinitudes einen horizontalen Rahmen, der Städte über gemeinsame Geografien und Geschichten hinweg verbindet. Wohn-, öffentliche und kulturelle Bauten von Schlüsselfiguren der Moderne – Luis Barragán, Lina Bo Bardi, Roberto Burle Marx, Félix Candela, Eladio Dieste, Emilio Duhart, Ricardo Legorreta, Paulo Mendes da Rocha, Oscar Niemeyer, Juan O’Gorman, Mario Pani, Ricardo Porro, Rogelio Salmona, Clorindo Testa und Carlos Raúl Villanueva – werden in einer vernetzten architektonischen Landschaft präsentiert, die sich über ganz Lateinamerika erstreckt.

Eröffnung: 2.April 2026, 18 Uhr Gespräch mit Leonardo Finotti