Create with Aarhus
Was tun mit alten urbanen Industriegeländen? Wie kann man eine Stadt erweitern, ohne seelenlose Satelliten zu schaffen? Lässt sich begehrtes Hafengelände für alle erhalten? Fragen, die man sich in Aarhus – 2017 wird die zweitgrößte Stadt Dänemarks Kulturhauptstadt Europas – stellt und die man dort mit ambitionierten nachhaltigen Zukunftsplänen beantwortet. Ob das gelingt? CREATE WITH AARHUS zeigt eine Stadt im Wandel angesichts von auch hierzulande bekannten Herausforderungen.
Aarhus wächst – in jeder Hinsicht. Die Stadt dehnt sich physisch aus, etwa mit einem neuen Stadtteil im alten Hafen und vier neuen Vororten; gleichzeitig vernetzen sich die sozialen Strukturen im Innern immer enger. Nachhaltigkeit wird in Aarhus nicht nur ökologisch gedacht, sondern auch sozial und kulturell: Hier gilt es, einen urbanen Raum zu schaffen, der seinen vielfältigen Nutzern gerecht wird. Ein Ort für alle, der nur durch die Miteinbeziehung aller in die Stadtplanung entstehen kann, so die Stadtentwickler in Aarhus.
Nicht nur Aarhus, auch Berlin steht vor den urbanen Herausforderungen der Zukunft. Beides sind postindustrielle Großstädte, die heute den modernen technologischen Wandel in ihren urbanen Strukturen umsetzen müssen. CREATE WITH AARHUS ist eine Einladung, von einander zu lernen.
Zusammenarbeit und Beteiligung über Nationalitäten und Individuen hinweg – darum geht es in der Ausstellung. Eingeladen sind daher nicht nur Architekturstudenten, Stadtplaner und Architekten aus Aarhus und Berlin, sondern auch das Publikum: Auf der Twitwall darf jeder Ideen und Kommentare beitragen. Gezeigt werden Projekte der dänischen Architekturbüros Henning Larsen Architects, COBE, CEBRA, 3XN, C. F. Møllers Tegnestue u. a.
