Merge
In seiner aktuellen Ausstellung präsentiert Scott Tulay eine neue Werkreihe, in der er die räumliche Ambiguität und die Wirkung von Licht als gestalterisches Element untersucht.
Die Zeichnungen bewegen sich zwischen Architektur und Natur, Struktur und Auflösung. Licht, Atmosphäre und Nebel werden zu aktiven Bestandteilen der Komposition, die die dargestellten architektonischen Elemente zugleich formen und entmaterialisieren. So entstehen Arbeiten, in denen Tiefe, Bewegung und Transparenz in ein spannungsvolles Gleichgewicht treten.
Scotts künstlerischer Prozess basiert auf einem experimentellen Umgang mit Fragmentierung und Rekonstruktion. Aus bestehenden Zeichnungen entwickelt er neue Kompositionen, die durch Überlagerung, Zerstörung und Neuordnung eine eigene, unerwartete Dynamik entfalten. Das Ergebnis sind vielschichtige Arbeiten, die zwischen Kontrolle und Zufall changieren und in ihrer ästhetischen Komplexität sowohl das Konstruktive als auch das Flüchtige sichtbar machen.
